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Rückblick auf die Mitgliederversammlung 2026

Am 28. April fand die Mitgliederversammlung des ökumenischen Hospizdienstes Leimen‑Nußloch‑Sandhausen e. V. statt. Die Vorsitzende Stefanie Sohns begrüßte die anwesenden Mitglieder und dankte ihnen herzlich für ihre Unterstützung und ihr Engagement im vergangenen Jahr.

Nach einer Gedenkminute an die verstorbenen Mitglieder berichtet der geistliche Begleiter des Hospizdienstes, Diakon Peter Härich, in einem besinnlichen Impuls zur Geschichte und zum heutigen Verständnis der Hospizarbeit. Im Mittelpunkt stand dabei die ganzheitliche Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen – getragen von Zeit, Zuwendung und Menschlichkeit.

Im anschließenden Koordinationsbericht blickte Anja Müller‑Gieseking auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Neben regelmäßigen Begleitungen, Netzwerkarbeit und Angeboten für Ehrenamtliche konnte besonders der erfolgreiche Abschluss einer neuen Ehrenamtsqualifizierung hervorgehoben werden: Alle Teilnehmenden sind inzwischen aktiv im Einsatz.

Der Tätigkeitsbericht des Vorstandes machte deutlich, wie sehr der Verein vom Engagement seiner Ehrenamtlichen lebt. Ihnen galt ein besonderer Dank, ebenso wie allen Unterstützenden des Vereins. Mit großer Wertschätzung wurde zudem an das verstorbene Gründungsmitglied Ursel Müller erinnert.

Der Verein ist finanziell weiterhin solide aufgestellt. Die ordnungsgemäße Kassenführung wurde bestätigt, der Vorstand anschließend einstimmig entlastet.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen stellten sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder erneut zur Wahl und wurden in ihren Ämtern bestätigt. Dies unterstreicht das Vertrauen in die kontinuierliche und verlässliche Arbeit des Vorstandsteams.

Zum Abschluss dankte Stefanie Sohns nochmals ausdrücklich den Ehrenamtlichen, dem Vorstand, der Koordination sowie den Kassenprüferinnen für ihren großen Einsatz, ohne den die Arbeit des Hospizdienstes nicht möglich wäre.

25 Jahre Ökumenischer Hospizdienst Leimen-Nußloch-Sandhausen

In diesem Jahr feiert unser Hospizverein ein beeindruckendes Jubiläum: 25 Jahre engagierte Arbeit zum Wohle der Menschen. Ein Vierteljahrhundert, in dem wir zahlreichen Menschen in ihren letzten Lebensphasen zur Seite stehen durften, ist nicht nur ein Anlass zur Freude, sondern auch für einen Rückblick auf die Geschichte der modernen Hospizbewegung.

Die Wurzeln reichen bis in die 1960er Jahre zurück, als die britische Ärztin Cicely Saunders die Grundlagen für eine ganzheitliche und menschenwürdige Pflege von Sterbenden legte. Ihre Vision war es, den Menschen in seinen letzten Lebenswochen nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch emotionale und seelische Unterstützung zu bieten. Cicely Saunders‘ Ansatz, der die Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellte, hat bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Ihre Überzeugung, dass Sterben ein Teil des Lebens ist, hat die Haltung vieler Pflegekräfte, Ärzte und Ehrenamtlicher geprägt und inspiriert.

In den vergangenen 25 Jahren hat unser Hospizverein diese Philosophie in die Tat umgesetzt. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualität von Menschen, die sich am Ende ihres Lebens befinden, zu verbessern und ihnen ein würdevolles Sterben zu ermöglichen. Unsere engagierten Ehrenamtlichen setzen sich Tag für Tag dafür ein, dass die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Angehörigen respektiert und erfüllt werden.

Wir laden alle Mitglieder, Freunde und Interessierte ein, mit uns gemeinsam auf die letzten 25 Jahre zurückzublicken und gleichzeitig die Weichen für die nächsten Jahre stellen. Denn die Hospizbewegung lebt von der Gemeinschaft, von Mitgefühl und dem unermüdlichen Einsatz vieler Menschen, die sich für die Würde des Lebens einsetzen – bis zuletzt. Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen!

Das war der Welthospiztag 2025

Am 26.10.2025 fand die Veranstaltung zum Welthospiztags 2025 unter dem Motto "Hospiz – Heimat für alle“ in Nußloch statt. Das Motto weist darauf hin, dass wir in unserem ambulanten Hospizdienst alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder anderen Merkmalen, in ihrer letzten Lebensphase begleiten. Für uns zählt der Mensch.

Raphaela Haring, verantwortlich für die Öffentlichkeitarbeit im Verein, begrüßte alle Gäste, Ehrenamtlichen und Mitglieder. Sie begrüßte Frau Felden, Bürgermeisterin der Stadt Leimen, Herrn Förster, Bürgermeister der Gemeinde Nußloch und Herrn Günes, Bürgermeister der Gemeinde Sandhausen. Ebenso Frau Metzler, Pfarrerin der Evangelischen Kirche Nußloch, in der die Veranstaltung, wie bereits in den Jahren davor, stattfinden konnte.

Frau Haring dankte allen ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, die sich in unserem Verein engagieren.

Stephanie Gieser, unsere 2. Vorsitzende führte durchs Programm und zeigte auf, wie vielfältig der Begriff „Heimat“ verstanden und interpretiert werden kann und wie eng er mit der Hospizarbeit verbunden ist.

 Musikalische Begleitung: One-Night-Stand und KON-Saitensprung

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung durch die Hospizband One-Night-Stand, die mit gefühlvollen und vertrauten Musikstücken das Publikum begeisterte. Auch die Band KON-Saitensprung brachte mit ihren stimmungsvollen und harmonischen Melodien eine besondere Atmosphäre in den Abend. Beide musikalischen Darbietungen schufen eine emotionale Verbindung zu unserer Arbeit und trugen dazu bei, den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

 Was ist Heimat für uns?

Ein Highlight der Veranstaltung war eine Bildpräsentation, die unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen gestaltet haben. Sie zeigte in Text- und Bildkombination verschiedene Formen von Heimat. So unterschiedlich wie wir Menschen sind, so vielfältig ist das, was wir mit Heimat verbinden. Erstellt wurde die eindrucksvolle Präsentation von Silvia Wimmer und vorgetragen von unserem ärztlichen Begleiter Prof. Dr. Andreas Schneeweiß.

Aussendung unserer neuen ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen

Unser Verein hat seit Beginn des Jahres 8 neue Ehrenamtliche für ihren Einsatz im ambulanten Hospizdienst qualifiziert. Diese haben nach erfolgter Aussendung durch die Koordinatorinnen Anja Müller-Gieseking und Gabi Schneeweiß einen Beitrag aus ihrer Ausbildung mit den Anwesenden geteilt. Sie haben exemplarisch einen Lebensfluss dargestellt, mit allen darin vorkommenden Hindernissen, geplanten und ungeplanten Ereignissen, bis zum letzten Hafen.

Unser geistlicher Begleiter Peter Härich stellte die Frage, wie viel Anteil der jeweiligen Kindheit sich in dem Verständnis von Heimat befindet und forderte die Anwesenden dazu auf, sich mit ihrem Verständnis von Heimat auseinanderzusetzen.

Fritzi Fuhrmann beschloss die Veranstaltung mit Worten des Dankes an alle Beteiligten, insbesondere unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, den Bands und natürlich unseren Gästen, die diesen besonderen Abend zu einem echten Erlebnis gemacht haben, und lud ein bei einem Glas Sekt oder Selters ins Gespräch zu kommen.

Sommerfest mit unseren Ehrenamtlichen

Wir feierten auch in diesem Jahr mit unseren Ehrenamtlichen ein Sommerfest, dieses Mal in der Pizzeria Bella Italia in Sandhausen. Gemeinsam verlebten wir einen sehr schönen Abend und haben uns in die Sommerurlaube verabschiedet, begleitet von den Worten unseres geistlichen Begleiters, Peter Härich: „Das Leben feiern! Was die Welt braucht, sind Menschen, die lebendig geworden sind. Menschen, die erkannt haben, dass der beste Weg, sich selbst zu finden, ist, sich im Dienst an anderen zu verlieren, sich zu verschenken. Und Ihr tut das. Was wir heute gemeinsam feiern, seid Ihr, ist eure Menschlichkeit.“

Der ambulante Ökumenische Hospizdienst Leimen – Nußloch – Sandhausen wünscht Ihnen einen erholsamen und sonnigen Sommer.

 

Mitgliederversammlung 2025

Am 29. April 2025 fand die jährliche Mitgliederversammlung des ökumenischen Hospizdienstes Leimen-Nußloch-Sandhausen e.V. statt. Eröffnet wurde die Versammlung von Stefanie Sohns, 1. Vorsitzende des Vereins. Sie begrüßte die Mitglieder, die der Einladung gefolgt sind und bedankte sich für ihr Kommen und für ihre Unterstützung im vergangenen Jahr. Besonders begrüßt wurden die Gründungsmitglieder Hedwig Kellner, Peter Härich und die juristischen Mitglieder, für die Stadt Leimen Herr Kiss, für die evangelische Kirche Leimen Christina Ammann, außerdem der stellvertretende leitende Pfarrer Henn von der katholische Kirchen Wiesloch und Pfarrer Thilo Müller von der Kirche St. Ilgen.

Der Begrüßung folgte eine Gedenkminute für die verstorbene Ursel Müller. Sie war dem Verein und seinen Mitgliedern ein Herzensmensch und ein wichtiges Mitglied bis zum Ende.

Der besinnliche Einstieg vom geistlichen Begleiter des Hospizdienstes, Diakon Peter Härich widmet sich dem Erleben von Einsamkeit und dem Schenken von Zeit.

Nach Genehmigung des Protokolls aus dem Vorjahr folgte der Koordinationsbericht, vorgetragen von der Koordinatorin Anja Müller-Gieseking. Sie berichtete über die Anzahl der Begleitungen und die allgemeinen Aufgaben. Darauf folgte der Tätigkeitsbericht des Vereins, vorgetragen von der 2. Vorsitzenden, Stephanie Gieser. Die Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren An- und Zugehörigen stand – wie in den Jahren zuvor – im Mittelpunkt des Vereins. Außerdem ist das immer mehr nachgefragte Angebot der Trauerarbeit in der „Quelle“ dem Verein weiterhin ein wichtiges Anliegen.

Der Finanzbericht und die Ausgabenplanung wurden von Annette Neuert-Widmann, die für die Finanzen des Vereins verantwortlich ist, vorgestellt. Die Kassenprüferinnen Marina Engelen und Andrea Reith bestätigen die einwandfreie Kassenführung. Raphaela Haring trug den Bericht zur Öffentlichkeitsarbeit vor.

Vor Ende der Veranstaltung ergriff Stefanie Sohns erneut das Wort und bedankte sich erneut bei den Mitgliedern, den Ehrenamtlichen und dem Vorstandsteam, die alle zusammen den Verein nach innen und außen ausmachen.

Der Hospizdienst wünscht frohe Weihnachten!

Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück und freuen uns auf das kommende. Unser ambulanter, ökumenischer Hospizdienst Leimen-Nußloch-Sandhausen wünscht Ihnen frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage! Ein herzliches und großes Danke für das besondere Jahr 2024 geht an unsere Ehrenamtlichen, ohne die unser Einsatz nicht möglich wäre. Danke auch an unsere Mitglieder, an die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer der Hospizidee und an jene, die durch ihre Spenden unsere Arbeit möglich machen.

Alles Gute für das kommende Jahr, in dem wir weiterhin gerne für Sie da sind.